Stilvolle Altbauwohnung im Herzen des 9. Bezirks
KI-unterstützte Einschätzung von IMMOunited, seit 20 Jahren Experte für Grundbuchdaten. Basiert auf aktuellen Kaufverträgen und den Inseratsangaben, keine formelle Bewertung.
Wertbestimmende Faktoren
- sehr gute Mikrolage im Servitenviertel
- klassischer Altbaucharme mit hohen Decken und großen Fenstern
- Personenaufzug vorhanden
- kleiner Innenhofbalkon vorhanden
- bestandsfrei, daher kein Vermietungsabschlag
- großzügiger Grundriss mit Wirtschaftsraum, Abstellraum und Gäste-WC
- keine konkret belegte hochwertige Sanierung, daher nur Bestand mit Potential
Lage
Die Wohnung befindet sich in einer der charakteristischen innerstädtischen Wohngegenden Wiens, am Rande des Servitenviertels im Alsergrund. Die Lage in einer wenig befahrenen Seitenstraße sorgt im dritten Stock für eine angenehme Ruhe, ohne auf die zentrale Lage zu verzichten. Das Umfeld rund um Währinger Straße, Schottentor und Servitenviertel verbindet historische Architektur mit urbanem Leben und verleiht dem Grätzel seinen ganz eigenen Charme. Wenige Gehminuten entfernt haben einst Persönlichkeiten wie Sigmund Freud in der Berggasse, Theodor Herzl ebenfalls in der Berggasse sowie der Logiker Kurt Gödel und der Wiener Kreis rund um die Boltzmanngasse gewirkt, ein Umfeld mit gewachsener intellektueller Tradition.
Der Alltag lässt sich hier bequem organisieren: Supermärkte, Bäckereien, Apotheken, Cafés und Restaurants liegen direkt vor der Haustür, ebenso Universitäten und kulturelle Einrichtungen. Auch das Zentrum der Stadt liegt nur wenige Minuten entfernt. Für Erholung und Freizeit sorgen die umliegenden Parks und Grünanlagen sowie der nahe Donaukanal, der zum Spazieren, Radfahren oder einfach zum Verweilen am Wasser einlädt. Das kulturelle Angebot des neunten Bezirks und der angrenzenden Innenstadt ist vielfältig und reicht von Museen und Theatern über Kinos bis hin zu Gastronomie und Veranstaltungsorten aller Art.
Öffentlicher Verkehr
Gesundheit & Bildung
Nahversorgung
Objektinformationen
Beschreibung
Diese Altbauwohnung mit drei Zimmern liegt im dritten Stock eines 1908 errichteten Jugendstilhauses, am Rande des beliebten Servitenviertels im neunten Gemeindebezirk. Entworfen wurde das Haus vom Wiener Architekten Heinrich Kestel, dessen secessionistischer Dekor mit Masken und Vasen an den Erkern sowie einem Portalgiebel bis heute das Erscheinungsbild der Fassade prägt. Schon im Vestibül empfängt eine überlebensgroße Brunnenfigur des gefesselten Prometheus die Bewohner und Besucher, ein eindrucksvolles Detail, das dem Haus einen ganz eigenen Charakter verleiht.
In der Wohnung selbst wird dieser historische Charme spürbar: hohe Decken, große Fenster und eine großzügige Raumaufteilung erinnern an die Eleganz der Jahrhundertwende. Auf rund 123 Quadratmetern verteilen sich drei Zimmer, aktuell mit einem Schlafzimmer, wobei sich die Raumaufteilung auch für ein zweites Schlafzimmer adaptieren lässt. Herzstück der Wohnung ist die große Küche mit Einbauküche und separatem Wirtschaftsraum, ein Merkmal, das noch von den großzügigen Wohnungen jener Zeit zeugt. Ein stattlicher Vorraum empfängt Bewohner und Gäste, ergänzt durch ein Bad sowie ein separates WC. Ein Abstellraum bietet zusätzlichen Platz für alles, was im Alltag nicht ständig griffbereit sein muss. Parkett und Fliesen sorgen je nach Bereich für eine hochwertige, pflegeleichte Optik, geheizt wird komfortabel mit Gas.
Ein kleiner Balkon zum ruhigen Innenhof schafft mitten in der Stadt einen persönlichen Rückzugsort im Freien, ideal für den Morgenkaffee oder einen entspannten Feierabend. Ein eigenes Kellerabteil sowie ein Personenaufzug im Haus runden das Angebot ab.
Preis-Check
- Geschätzter Marktwert
- € 875.000 bis 995.000
- Schätzwert pro m²
- € 7.600/m²
Gesamte Einschätzung
Bewertet wurde eine rund 123 m² große Altbauwohnung im dritten Obergeschoss eines Hauses aus der Zeit um 1908 in der Thurngasse im Wiener Alsergrund. Das Objekt profitiert von mehreren klassischen Altbauqualitäten, insbesondere hohen Decken, großen Fenstern, einer großzügigen Raumaufteilung, Lift, Gäste-WC sowie einem kleinen Innenhofbalkon. Gleichzeitig ist aus der Beschreibung keine umfassende hochwertige Sanierung ableitbar, weshalb die Wohnung eher als guter Bestandsaltbau mit Entwicklungspotenzial einzustufen ist.
Die Lage im Servitenviertel ist klar überdurchschnittlich. Die Nahversorgung ist ausgezeichnet, öffentliche Verkehrsmittel sind in kurzer Distanz erreichbar, ebenso Universitäten, Grünflächen und die Innenstadt. Diese Mikrolage rechtfertigt innerhalb des 9. Bezirks einen Zuschlag.
Für die Wertermittlung wurden vor allem flächenähnliche und nahegelegene Kaufverträge herangezogen. Sehr niedrige Sonderfälle sowie einzelne hochpreisige Premiumverkäufe wurden nur eingeschränkt berücksichtigt. Daraus ergibt sich ein sachgerechter Quadratmeterpreis von rund 7.600 Euro.
Der geschätzte Marktwert beträgt daher 936.000 Euro. Die realistische Wertspanne liegt bei 875.000 bis 995.000 Euro. Das entspricht einem angesetzten Quadratmeterpreis von rund 7.600 Euro und liegt leicht über dem algorithmischen Referenzwert, was durch die starke Mikrolage und den gut verwertbaren Altbaucharakter begründet ist.
Ausstattung und Eigenschaften
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